Mein Yoga

Mein Yoga ist eine bunte Mischung aus Viryayoga, Elementen aus der Svastha Yogatherapie Ausbildung bei Dr. Günter Niessen und Ganesh Mohan sowie meiner YinYoga Ausbildung. Einen bestimmten Yogastil unterrichte ich nicht (mehr). Ich lasse mich von allen Lehrenden, die mir auf meinem Yogaweg begegnen, inspirieren und integriere das, was mir gefällt, stehenden Fußes in meinen Yogaunterricht!

Ich habe eine 500-stündige Viryayoga Ausbildung. Viryayoga ist eine ganzheitliche, mehr oder wenig dynamisch geübte, und gesundheitsfördernde Form des Yoga, bei der jede Position auf der vorhergehenden aufbaut und so damit als Ganzes ein stärkendes Yogaprogramm schafft. Auch wird der Energiefluss im Körper optimal angeregt.

Yin Yoga ist eine ruhige und meditative Form des Yoga, bei der die Yogapositionen über einen längeren Zeitraum mit entspannten Muskeln gehalten werden, während der Atem frei fließt. Auf diese Weise können wir zu innerer Ruhe kommen, körperliche und seelische Spannungen loslassen und in Kontakt mit uns selbst kommen.

Das, was unter anderem aus der Svastha Yogatherapie in meinen Unterricht einfließt, ist Achtsamkeit im Tun, der Fokus auf einer gesundheitsfördernden Ausübung der Asanas und die Betonung der Atmung während der Yogapraxis. Mehr zur Svastha Yogatherapie findet sich unter „Einzelunterricht“.

Ich betrachte Yoga als einen Dialog mit dem eigenen Körper, Atem und Geist und all diesen Aspekten wird Raum in meinem Yogaunterricht eingeräumt. Achtsam und im Rhythmus mit dem Atem ausgeführt, löst Yoga Spannungen und kräftigt und entspannt Körper und Geist. Wir praktizieren freundlich, neugierig und annehmend uns selbst gegenüber. Achtsam ausgeführt, kann man Yoga als Meditation in Bewegung bezeichnen und die Folgen davon sind ein erfrischter Körper und ein beruhigter Geist.

Das, was meine Stunden kennzeichnet, ist, dass ich Yoga nicht nur als physische Praxis betrachte, sondern immer einen, meist alltagstauglichen, Bezug zur Yogaphilosophie und zu Elementen aus dem Buddhismus herstelle. Im Zentrum stehen gesundheitsfördernde Bewegungsabläufe, ein bewusster Zugang zur Atmung, Achtsamkeit, Entspannung und das Ankommen bei sich selbst.

„Sich des Atems bewusst zu werden ist eine Möglichkeit, im gegenwärtigen Augenblick anzukommen“ Thich Nhat Hanh

Die Yogapraxis kann auf diese Art und Weise als nährend und wohltuend erlebt werden. Es gibt so viele verschiedene Menschen unterschiedlichen Alters mit den unterschiedlichsten Körpern, dass es nahezu verwegen wäre – nicht zu schweigen vom potenziellen Verletzungsrisiko – von allen ein bestimmt aussehendes Asana zu erwarten. Wir wollen vielmehr spürend in Kontakt kommen mit uns selbst, mit unserem eigenen Körper und Eigenverantwortung entwickeln für unser eigenes Wohlbefinden auf der Yogamatte. Diese Fähigkeit können wir dann mit in unser Alltagsleben nehmen. Ich will durch mein Yoga ein Werkzeug vermitteln, das uns hilft, die Herausforderungen des Lebens leichter und geschickter zu meistern.

Bei aller Vielfalt der Klassen finden sich in meinem Yogaunterricht stets alle Arten von Haltungen wieder; Rückbeugen folgen auf Vorbeugen, Drehungen, Seitbeugen, Stand- und Balancehaltungen wechseln sich ab, in den dynamischeren Klassen üben wir auch Sonnengrüße. Atem- und Achtsamkeitsübungen und Meditationen sind ebenfalls Teil meines Unterrichts.

Manche Klassen sind körperlich fordernd und dynamisch, andere eher ruhig und langsam, manche sowohl als auch. Dabei gestalte ich meinen Unterricht stets zielgruppengerecht und passe ihn, soweit das im Gruppenunterricht möglich ist, an individuelle Bedürfnisse an.

Das Wort Virya kommt aus dem Sanskrit und bedeutet Freude, Energie, Kraft. Und genau das soll mein Yoga Dir geben; Freude und Energie, die aus der Lust an der Bewegung, unserer Lebendigkeit entstehen, wobei gleichzeitig unser Geist durch die Hinwendung zum Atem ruhiger werden kann.

„Yoga ist Ankommen bei dir selbst. Nicht mehr und nicht weniger“ T.K.V. Desikachar